Megillat Esther

Eine aufwendig illustrierte Manuskript-Schriftrolle des Esther-Buches aus dem frühen achtzehnten Jahrhundert, auf feinem Pergament reproduziert, in einer auserlesenen, handgefertigten Silberhülle.

Dieses Manuskript ist ein Symbol für die Zelebration und die Kontinuität jüdischer Kultur seit der Antike und in zukünftigen Generationen.

Eine streng limitierte Faksimile-Edition mit 295 nummerierten Kopien.

ISBN 0 948223 251

Preis: £3,295.00

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“So dass diese Tage erinnert und begangen werden in jeder Generation, jeder Familie, jeder Provinz und jeder Stadt und dass diese Tage von Purim nicht vergessen werden unter den Juden, noch die Erinnerung an sie schwindet unter ihren Nachkommen.” - Esther 9:28.

Die Geschichte von Esther wird in jüdischen Gemeinden auf der ganzen Welt vorgelesen, um die Befreiung der Juden von Bösem zu zelebrieren. In kabbalistischer und chassidischer Literatur gilt Purim als Fest der Freundschaft und Fröhlichkeit, zu dem die Juden angehalten sind, Wein zu trinken und Wasser zu meiden!

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Die Geschichte von Esther ist seit der Zeit des Zweiten Tempels weitererzählt worden. Purim ist ein ausgelassenes Freudenfest und zelebriert die Befreiung der Juden des persischen Reiches unter der Herrschaft des Königs Xerxes (485-465 vor unserer Zeitrechnung). Das Wort Purim leitet sich von dem hebräischen 'Pur' ab und bedeutet 'Lose'. Der Name verweist darauf, dass die Perser den Zeitpunkt der Vernichtung aller Juden per Los bestimmten. Diese Begebenheit, dargelegt im biblischen Buch Esther, wird an Purim in der Synagoge öffentlich vorgelesen. Der Vorleser liest von einer Pergamentschriftrolle, der so genannten Megilla, für die dieses Exemplar ein bezauberndes und außergewöhnliches Beispiel ist.

Im Laufe der Jahrhunderte sind Esther-Rollen zu Symbolen für die Zelebration und die Kontinuität jüdischer Kultur geworden und bilden heute die Kernstücke vieler bedeutender Sammlungen. Eine der wertvollsten Sammlungen weltweit ist im Besitz der Familie Gross, die die Reproduktion ihrer meistgeschätzten illuminierten Megilla für eine besondere limitierte Edition.

Handgeschriebene Esther-Rollen sind keine Seltenheit, doch nur in wenigen Fällen sind diese auch illuminiert worden. Diese Megilla, auf feinem Pergament geschrieben, ist deshalb so außergewöhnlich, weil die gesamte Purimgeschichte bis ins kleinste Detail illustriert worden ist. Praktisch jede Einzelheit des Esther-Buchs ist in den Miniaturen abgebildet: die spielerisch gezeichneten Helden und Bösewichter tummeln sich rund um den klaren, geraden Text und verkörpern den Sieg des Guten über das Böse.

Man entdeckt barocke Gebäude, begegnet vornehmen Leuten in für das 18. Jahrhundert typischen Gewändern, und auch Hamanns Söhne baumeln in possierlicher Haltung vom Galgen. Die Fülle an Details der kompliziert gezeichneten Gebäude und kostümierten Figuren stützen die These, dass das Manuskript um 1700 in Deutschland angefertigt worden sein muss.

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Auch wenn die genaue Zeit und der genaue Ort der Herstellung des Manuskripts ein Geheimnis bleiben, weisen die Worte ‘STATT SHUSONN’ in lateinischen Buchstaben über einer der Illustrationen am Anfang des Manuskripts auf seine deutsche Herkunft hin. Lediglich eine weitere Esther-Rolle, in der Bibliothek des Jewish Theological Seminary in New York, enthält lateinische Buchstaben; sie ist von demselben Schreiber hergestellt worden.

Auch in anderer Hinsicht ist diese Megilla einzigartig. Die variierenden Formen der insgesamt achtzehn Texttafeln (Achtzehn ist der Zahlenwert des hebräischen Worts Chai, das 'Leben' bedeutet), keine gleicht der anderen, ist ein Indiz dafür, dass der Text ungewöhnlicherweise erst nach der Verzierung der Seiten geschrieben worden ist.

Wir wissen, dass sich das Manuskript in den späten 1920er Jahren in Wien befand (eine Illustration erscheint in der Ausgabe der Menora von 1928, die in Wien herausgegeben wurde) und um 1950 in die Sammlung von Eliahu Sachar, des ersten israelischen Botschafters in Österreich, gelangte. Er brachte es nach Israel und verkaufte es später an einen Sammler aus Amerika. Schließlich kehrte das Manuskript nach Israel zurück und befindet sich bis heute in der Sammlung der Familie Gross.

Muzi Wertheim begutachtet die erste Druckfahne in seiner Hülle. Vergrößern »

Die Idee

Der Vorschlag, das Faksimile einer Megillat Esther herzustellen, kam von einem Freund der Herausgeber und Sammler der Bücher von Facsimile Editions - Muzi Wertheim. In all den Jahren der Herausgabe von meisterhaften Reproduktionen seltener illuminierter hebräischer Manuskripte hatten die Falters diese Idee von Zeit zu Zeit selbst in Betracht gezogen. Doch erst durch den Enthusiasmus und die Energie Muzi Wertheims wurde das Projekt zum Leben erweckt. Facsimile Editions hatten schon in der Vergangenheit mit Silberschmieden zusammengearbeitet, doch ein silbernes objet d’art hatten sie noch nie produziert. Solch ein aufregendes Projekt hielten sie für angemessen, um das 25jährige Jubiläum ihres Unternehmens zu begehen. Muzi Wertheims enge Zusammenarbeit mit dem Silberschmied brachte als Ergebnis eine Replik von außerordentlicher Genauigkeit.

Die Familiensammlung Gross

Im Alter von sechs Jahren begann Bill Gross seine extensive Sammlung, die praktisch alle Aspekte von Judaika umfasst. Sie enthält Kunstobjekte, Bücher, Manuskripte, Referenzliteratur, alte Postkarten und sogar Briefmarken mit jüdischen Motiven. Jedes einzelne Stück bildet einen Teil seiner Theorie der Judaika als “Fenster”, durch die wir das jüdische Leben der Vergangenheit betrachten können: Diese Megilla gewährt uns einen besonders wertvollen Einblick.

 
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Einführung

Jedes neue Faksimile-Projekt stellt die Herausgeber vor besonderen Herausforderungen. Doch diese Schriftrolle erforderte die Entwicklung von so vielen innovativen Techniken, dass nur die hingebungsvollsten Herausgeber nicht von diesem Projekt abgeschreckt werden konnten.

Handwerker aus England, Israel und Italien verbanden in ihrer Arbeit neueste digitale Technologien mit althergebrachten Verfahren der Pergamentherstellung und des Wachsausschmelzverfahrens (“Verfahren mit verlorenem Modell”). Das so hergestellte Faksimile kann, glaubt man Bill Gross, dem Besitzer des Originals, praktisch nicht von diesem unterschieden werden. Da für die Herstellung des Faksimiles echtes Pergament und Sterlingsilber verwendet worden sind, gleicht das Faksimile im Aussehen und im Gefühl dem Original, und sollte von eben solcher Dauer sein.

Photographie

Ausgezeichnete Fotografien sind der Schlüssel zu einer akkuraten Reproduktion. David Harris aus Jerusalem arbeitet seit fast 20 Jahren für Facsimile Editions; er fotografierte die Manuskripte der Rothschild Sammlung und der Alba Bibel. Für die Megillat Esther setzte er digitale Technologie ein, deren Entwicklung inzwischen so weit fortgeschritten ist, dass es ihm gelang, jedes noch so kleine Detail des Originals einzufangen.

Bill Gross und Linda Falter besprechen die ersten Druckfahnen. Vergrößern »

Farbtrennung und Korrektur

Große Aufmerksamkeit widmete man den zarten Farben, einschließlich der Flecken, die dem Faksimile den Charakter des Originals verleihen und die einzigartige Qualität gewährleisten, die den Herausgebern weltweite Anerkennung gesichert hat. Korrekturfahnen auf Pergament wurden von dem Team der Farbtrenner in Mailand angefertigt, die seit 1980 an unseren Faksimiles mitarbeiten. Die Korrekturfahnen wurden mit dem Original in Israel verglichen und in Italien und Israel korrigiert, bis die Farben denen des Originals entsprachen.

Parchment

Die Falters wählten persönlich jede einzelne Haut für das Faksimile aus. Das Pergament ist wie seit Generationen in aufwendiger Handarbeit von einem der weltbesten Pergamentmachern in England hergestellt worden. Es dauerte cirka zwei Monate, um die Häute zu bearbeiten, so dass diese nach Fertigstellung die exakte Qualität der Häute aufwiesen, die der Schreiber für das Original ausgewählt hatte.

Der lange Herstellungsprozess ist äußerst arbeitsaufwendig. Zuerst müssen die Haare von der Schafshaut entfernt werden, die dann geschabt, gewaschen und in Fässern mit Kalklauge aufgeweicht wird. Anschließend werden die gesäuberten, aufgeweichten Häute in Rahmen gespannt und mehrfach genässt, geschabt und gedehnt, bis eine glatte und ebene Fläche erreicht worden ist. Die ausgetrockneten Häute werden aus den Rahmen geschnitten, geschliffen und schließlich bewertet - nur die allerbesten wurden von den Herausgebern persönlich für das Faksimile ausgewählt.

Die Herstellung des Pergaments für Facsimile Editions

1. Zuerst werden die Häute im 'Paddle' gereinigt und aufgeweicht. 2. Das Schaffell wird von der Haarseite der Haut entfernt. 3. Beim 'Pre-fleshing' entfernt eine Maschine mit scharfem Messer Fett, Fleischrückstände und Schmutz. 4. Die gesäuberten Häute liegen auf dem 'Pferd' und werden begutachtet. 5. Während des 'Fleshings' werden die Häute mehrmals gereinigt und in Fässern mit Kalklauge aufgeweicht. 6. Die Häute werden in Rahmen gespannt und genässt. 7. Beim 'Filling' wird das Fell auf der Aasseite mit einem Halbmondeisen bearbeitet. 8. Das 'Scalding' dient dem Entfernen von künstlichem Schmutz und zwischen den Fasern liegendem Eiweiß. 9. Die ausgetrockneten Häute werden geschabt... 10. ...geprüft... 11. ...und anschließend aus den Rahmen geschnitten. 12. Das Pergament wird mit Bimsstein seidig glatt geschliffen... 13. ...in Nordlicht begutachtet... 14. ...in die richtige Größe geschnitten und für die Auslieferung bereitgestellt.

Druck

Hochauflösender Farbdruck auf natürlichem Pergament ist ein sehr schwieriger und kostspieliger Prozess. Wir gingen dieses Projekt mit einem Gefühl von Bangigkeit an, denn die erheblichen Schwierigkeiten, die es bei dem Druck der Pergamentausgabe des Me'ah Berachot zu überwinden galt, waren uns in guter Erinnerung geblieben.

Diese gewellten Seiten sind frisch bedruckt worden... mehr »

Pergament ist ein natürliches Material und reagiert deshalb äußerst empfindlich auf die geringste Veränderung der (Luft)-Feuchtigkeit. Im Unterschied zu Papier ist das Bedrucken von Pergament sehr schwierig. Fast zwei Jahre dauerte die Entwicklung einer ganzen Reihe neuer Verfahren, die uns das zuversichtliche Bedrucken von Pergament ermöglichten.

Reproduktion

Nach dem Druck wurden die einzelnen Teile ebenso wie beim Original zusammengeklebt und ergaben ein cirka 1,7 Meter langes Stück Pergament, das den gesamten Text enthält. Schließlich wurde die Pergamentrolle mit dem einen Ende an der Wickelspule und mit dem anderen Ende an der Abziehvorrichtung befestigt und in die Hülle aufgerollt. Die Schriftrolle ist im Verhältnis 1,17:1 reproduziert worden.

Der Silberschmied. Vergrößern »

Handgefertigte Schriftrollenhülle aus Sterlingsilber

Einer Megilla von solch hohem Ansehen gebührt eine auserlesene Hülle. In der Gross-Sammlung befindet sich eine silberne Megilla-Hülle, die Lorenz Pfalzer 1824 in Wien herstellte. Sie ist in einem außerordentlich kunstvollen Stil gestaltet worden, den die Wiener Silberschmiede bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, beinahe 80 Jahre lang, pflegten.

Ein russischer Silberschmied aus Israel fertigte Kopien dieser Hülle an. Da er für sein hervorragendes Handwerk bekannt ist, wurde mit der Anfertigung aller 295 Hüllen beauftragt. Er verwendete Sterlingsilber und goss, veredelte und polierte jedes einzelne Exemplar in aufwendiger Handarbeit. Jede einzelne Hülle ist gekennzeichnet und nummeriert und jede Ausgabe wird von einem signierten und nummerierten Zertifikat begleitet.

Das Resultat, ein aufwendig gefertigtes Kunstwerk, wird von vielen zukünftigen Generationen bewundert werden.

Die Herstellung der Silberhülle

1. Reproduktion der vielen Einzelteile, aus denen sich die Hülle zusammensetzt, beinhaltet zwei Verfahren – das Metallstempeln und das Wachsausschmelzverfahren (“Verfahren mit verlorenem Modell”). 2. Zunächst wird die aufwendige Verzierung in einer Kunststofform eingefangen. Für die Reproduktion des Zylinders wird mithilfe einer solchen Form ein Stahlstempel angefertigt. Mit diesem Stempel wird unter einem Druck von 100 Tonnen die exakte Verzierung des Originals auf flache Silberplatten geprägt. 3. Überschüssiges Metall wird abgeschnitten und die Silberplatten mithilfe einer speziellen Rollpresse zu Zylindern geformt.
Die übrigen Teile werden bei dem Jahrhunderte alten Wachsausschmelzverfahren (“Verfahren mit verlorenem Modell”) verwendet, eine antike Methode, die auch heute noch weitläufig angewandt wird. Um die kleine Krone zu reproduzieren, die das Haupt der Megilla-Hülle ziert, wird das Originalstück in ein Behältnis gegeben und mit (blauen) geschmolzenem Gummi gefüllt.
4. Das abgekühlte Gummi wird aufgeschnitten und das Original entfernt - ein feiner, originalgetreuer Abdruck kommt zum Vorschein. 5. Die Form wird geschlossen... 6. ...und heißer, geschmolzener Gusswachs unter hohem Druck durch ein Loch eingespritzt. 7. Die Form wird geöffnet... 8. ...und enthüllt eine exakte Wachskopie des Originals. 9. Die Verzierung auf dem Haupt der Hülle setzt sich aus drei Komponenten zusammen.
Vor dem Gießen werden eine Anzahl identischer Teile an einen “Wachsstamm” befestigt, so dass die fertige Struktur die Form eines “Wachsbaums” hat, wobei die Einzelteile die “Äste” bilden. Diese Struktur wird in Stuckgips gekleidet und anschließend im Ofen gebacken. Während des Backens schmilzt der Wachs vollständig und geht “verloren” - daher der Name “Verfahren mit verlorenem Modell”. Der entstandene Hohlraum wird schließlich unter Vakuumdruck mit geschmolzenem Silber gefüllt, das den Raum des “verlorenen” Wachses einnimmt und eine exakte Kopie des Originalteils bildet.
10. Der Behälter mit der Gipsform wird aus dem Ofen genommen... 11. ...und in den Vakuumtopf gestellt. 12. Das Silber wird geschmolzen... 13. ...in die Form gegossen... 14. ...bevor es zum Abkühlen in einen Eimer mit kaltem Wasser getaucht wird. 15. Die Güsse werden aus dem Gips gebrochen und zusammengesetzt... 16. ...und mit einem weichen, rotierenden Bürstenrad poliert. 17. Die Megilla-Hülle setzt sich aus insgesamt 20 Teilen zusammen. Jedes Teile ist mühsam per Hand gefertigt worden, da der Prozess nicht automatisiert werden kann. Die Fertigstellung von 295 Exemplaren erfordert die Herstellung per Hand von cirka 6.000 Wachsformen und 6.000 Silberteilen. 18. Die zusammengesetze Hülle wird gekennzeichnet und mit der Nummerierung von Facsimile Editions versehen. 19. Der Silberschmied bewundert sein vollendetes Werk. 20. Seite an Seite: das Original und das Faksimile.

Präsentation

Dieser Megilla gebührt die Ausstellung in einer eleganten Museumsvitrine. Speziell für dieses Faksimile ist eine solche Vitrine aus Plexiglas in Auftrag gegeben worden, in der die Megilla geschützt und entweder horizontal oder vertikal ausgestellt werden kann. Zusätzlich wird ein Beutel aus Veloursleder geliefert, um die Megilla sicher zu befördern.

Die elegante Präsentationsvitrine. Klicken Sie hier, um die Vitrine vertikal aufzustellen.

Persönliche Widmung

Ob als Geschenk an eine öffentliche Institution oder eine Privatperson – gerne versehen wir das Faksimile mit einer Inschrift Ihrer Wahl. Bei vertikaler Ausstellung des Faksimiles in seiner Hülle ist die Widmung durch die Vitrine gut sichtbar.

Edition

Die Edition its streng limitiert auf 295 nummerierte Kopien. Jede Kopie wird von einem Zertifikat begleitet, das die Nummer des Faksimiles sowie die Gesamtgröße der Edition bestätigt. Die Nummer des Faksimiles ist diskret auf die Silberhülle blindgestempelt worden.

Nach Fertigstellung der Edition wurden alle Druckplatten und Formen vernichtet, um den Wert jeder einzelnen Kopie zu gewährleisten.

Gütesiegel

Nach ihrer Herstellung werden die Silberhüllen an das Standards Institute of Israel übergeben, dort geprüft und gekennzeichnet und ein Reinheitszertifikat ausgestellt. Während dieses Prozesses wird eine zufällige Anzahl an Hüllen zwecks gründlicher Prüfung ausgewählt, bei der sie zerstört werden, um die Reinheit des Silbers zu ermitteln. Die Prüfung umfasst eine Reihe von Stufen:

  1. In der Phase der “Berührungs-Probe” werden die Hüllen an einem “Prüfstein” leicht gerieben, wobei eine dünne Schicht des Materials auf dem Stein zurückbleibt. Nun werden bestimmte Chemikalien auf die Schicht aufgetragen. Auf Grundlage der stattfindenden Reaktion können erste Ergebnisse hinsichtlich des Feingehalts ermittelt werden.
  2. Jede Hülle wird mithilfe eines Fluoreszenzspektrometers geröngt, um den genauen Feingehalt des Silbers der Hülle zu bestimmen. Die Maschine schießt einen Röntgenstrahl auf die Hülle ab, die im Gegenzug ihre eigenen charakteristischen Röntgenstrahlen abgibt. Diese können gemessen werden, um die Zusammensetzung der Hülle zu bestimmen. Dieses Verfahren ist äußerst exakt und unschädlich für das Material.
  3. Schließlich werden ein oder zwei Hüllen zufällig ausgewählt und mithilfe der Titration geprüft. Bei diesem Verfahren wird ein Stück Silber genau gewogen, in einen Becher gelegt und eine bestimmte Menge Salpetersäure hinzugefügt, um eine Silbernitratlösung zu erhalten. Der Becher wird in einen Autotitrator gegeben und eine bekannte Menge an Natriumchloridlösung (gewöhnliches Salz) hinzugefügt. Das Natriumchlorid reagiert mit der Silbernitratlösung und bildet Silberchlorid; diese Reaktion wird mit einer am Computer verknüpften Elektrode aufgezeichnet. Anhand der Reaktion der Elektrode lässt sich sagen, ob alles Silber reagiert hat und wieviel Silber vorhanden gewesen sein muss. So lässt sich das Gewicht von purem Silber berechnen. Titration erreicht eine Genauigkeit von 1 von 1000.
  4. Nach der erfolgreichen Prüfung der Hüllen können sie gekennzeichnet werden. Die traditionelle Methode des Kennzeichnens geschieht von Hand, wobei die Hülle mit dem SII-Zeichen gestempelt wird.

Versand, Verpackung & Versicherung

Da so vieles für die Herstellung dieses Faksimile aus Israel stammt, haben wir uns für FrenkelCD, Israels führendes Verpackungsunternehmen, entschieden, die die Verpackung in ihrer hochmodernen Fabrik in Cäsarea entwerfen und produzieren. Der Preis schließt eine robuste Schutzverpackung, weltweite Zustellung und Versicherung bis an Ihre Haustür ein.

Für unsere Zustellungen nutzen wir den Service von UPS und können in den meisten Fällen einen internationalen Nachtexpress ohne Aufpreis anbieten. Nachdem Sie Ihre Bestellung aufgegeben haben, erhalten Sie per Email die Rechnung sowie eine Nachricht von UPS, mittels der Sie den Fortschritt Ihrer Bestellung nachvollziehen können.

 

Emile Schrijver, Kurator der Bibliotheca Rosenthaliana (Amsterdam Universitäts-Bibliothek, Holland) und Spezialist für hebräische Manuskripte und Drucke des achtzehnten Jahrhunderts und Falk Wiesemann, Professor für Moderne Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität (Düsseldorf) und Spezialist für deutsch-jüdische Geschichte und volkstümliche Kunst führen den Leser auf eine illustrierte Reise durch die Megilla. Eine sorgfältige Lektüre des biblischen Esther-Buches bildet die Grundlage für eine Diskussion des Illustrationszyklus der Schriftrolle, der dem biblischen Text exakt folgt und nur dann in vollem Maße verstanden und anerkannt werden kann, wenn er mit dem Text verglichen wird.

Die Autoren beschäftigen sich in ihrer Einführung außerdem mit den für die Schriftrolle verwandten Materialen, mit der hebräischen Schriftart, mit der Lokalisierung und der Datierung der Rolle, mit der Feinheit der silbernen Hülle sowie mit der Frage, was zuerst kam - der Text oder die Bilder. In Form von historischen Ausführungen und zusätzlichen Schwarzweißbildern liefern die Autoren zusätzliche Hintergrundinformationen zu der Ikonographie, zu parallelen Themen und Motiven in anderen Esther-Rollen, zu den gedruckten Quellen, die die Basis für die Illustrationen darstellen, zu den Bräuchen des Purimfestes sowie dem kulturellen Hintergrund der vermuteten Auftraggeber der Schriftrolle.

Der Kommentar-Band hebt die literarische Qualität des biblischen Esther-Buches, seine Wichtigkeit für das Purimfest und seiner Bedeutung für die jüdische Kunst hervor, und hinterlässt den Leser mit dem Verständnis und der Anerkennung der künstlerischen Qualität und dem kulturellen Hintergrund der Megilla und seiner feinen Silberhülle.

Die Einführung zum Kommentar-Band stammt von Muzi Wertheim.

William Gross beschreibt die Bedeutung des Manuskripts für die Sammlung der Familie Gross.

Der Kommentar-Band wird herausgegeben von Jeremy Schonfield, Mason Lecturer am Oxford Centre for Hebrew and Jewish Studies.

 
Megilla
  • 10,8cm x 168cm
  • Beidseitig gedruckt auf feinstem Pergament aus Schafshaut
  • Abschnitte zusammengeklebt und an die Wickelspule und die Abziehvorrichtung mit Silberverschluss befestigt
Hülle
  • 27cm hoch x 3,7cm im Durchmesser
  • Handgefertigt in Sterlingsilber
  • Gewicht cirka 262 Gramm
Schneiden
  • Jede Schriftrolle wurde per Hand exakt auf die Umrisse des Originals zugeschnitten, geklebt und an der Hülle und der Abziehvorrichtung mit silbernen Verschlüssen befestigt.
Widmung
  • Auf Wunsch gravieren wir für Sie ohne Aufpreis eine spezielle Widmung in die Hülle des Faksimiles ein.
Präsentation
  • Die Megilla wird in einer Vitirne aus Plexiglas präsentiert, die sowohl horizontal als auch vertikal (mit der speziellen Widmung sichtbar) aufgestellt werden kann.
  • Größe horizontal: 32cm x 12cm x 10cm
  • Größe vertikal: 33cm x 12,5cm x 11cm
  • Inklusive eines weichen Tragebeutels
Kommentar-Band
  • 112 Seiten
  • Gedruckt auf 90 gsm Fabriano Ingres Papier
  • Gebunden in 160 gsm Ingres als ideale Ergänzung zur Megilla
Edition
  • Diese Faksimile-Reihe wird in einer streng limitierten Edition von 295 nummerierten Kopien herausgegeben
  • Jede Schriftrollenhülle ist gekennzeichnet und per Hand diskret nummeriert worden
  • Jede Ausgabe wird von einem signierten und nummerierten Zertifikat begleitet
Versand, Verpackung & Versicherung
  • Preis schließt robuste Schutzverpackung, weltweite Zustellung und Versicherung ein
  • für unsere Zustellungen nutzen wir den Service von UPS
  • Internationaler Nachtexpress normalerweise ohne Aufpreis verfügbar
  • Elektronische Rechnung und Daten zum Nachvollzug der Bestellung werden Ihnen unmittelbar per E-Mail zugesandt
Preis
  • Der Preis umfasst das Faksimile, den Begleitband, die Vitrine aus Plexiglas, den Versandbehälter, Luftpost oder Kurierdienst, Versicherung und eine persönliche Widmung, falls bei Bestellung angefordert. Vorbestellungen werden nur auf Grundlage unserer Verkaufsbedingungen akzeptiert.
 
Kauf Der Preis der Megillat Esther beträgt £3,295.00. Zum Kauf »